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Vereinshtte
Die Berghütte am Pröller
Hirschvogel-Hütte am Pröller
Hirschvogel-Hütte am Pröller
Ein beliebtes Quartier im nahen Bayerischen Wald ist die "Hirschvogel-Hütte" am Nordhang des Pröller (1049 m) ganz in der Nähe von St. Englmar.
Diese Selbstversorger-Hütte, die im 1954 von der SG Walhalla (damals TG Walhalla) erworben wurde, liegt in Ahornwies idyllisch im Wald und ist vom nahe gelegenen öffentlichen Parkplatz bequem zu erreichen.

Die gut eingerichtete Hütte (Heizung, Warmwasser, voll ausgestattete Küche, Grillplatz, etc.) ist ideal für mehrtägige Aufenthalte für Gruppen mit bis zu 13 Personen. Lohnendes Ziel im Winter zum Skifahren und Rodeln, bei guter Schneelage geht es direkt von der Hütte über die "Hasenabfahrt" zum Pröller-Skilift. Auch in der schneefreien Zeit ist sie perfekter Ausgangspunkt für Wanderer, Spaziergänger und Mountainbiker.

Zur Zeit ist die Hütte wegen Renovierungsarbeiten leider GESCHLOSSEN.

Wir geben auf jeden Fall an dieser Stelle und auch auf der News-Seite Bescheid, sobald die Hütte wieder gebucht werden kann.
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  • Pröller Impressionen

    Pröller Impressionen

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008


    Die Anfänge
    In den Jahren 1948 bis 1949 ließ Anton Hirschvogel, ein Privatier aus der Region Straubing, im Bayerischen Wald auf dem Nordhang des Pröller nahe der Ahornwies eine Hütte mit Dachgeschoß erbauen. Diese Hütte bekam den Namen des Besitzers und hieß „Hirschvogel-Hütte“.
    Das Gebiet in der Umgebung von Sankt Englmar, Grün oder Klinglbach war damals nur wenigen Touristen und Skifahrern bekannt und war verkehrstechnisch kaum erschlossen. Für Wintersportler und Sommerfrischler war es ein kleines Abenteuer, in dieser Gegend die Freizeit zu verbringen.
    Durch den aufkommenden Tourismus in den 1950er Jahren kamen aber stetig mehr Urlauber in den Bayerischen Wald und auch zum Pröller. Reisebusse aus den größeren Städten wie Deggendorf, Straubing oder Regensburg beförderten die Skifahrer und Wanderer bis zum Gutshof in Klinglbach („Rose-Wirt“) oder nach Sankt Englmar, das in den 1950er Jahren noch ein verschlafenes Bayerwalddorf war. Übernachtungsmöglichkeiten gab es in nicht ausreichender Zahl. Die Sportler der TG Walhalla Regensburg waren aber schon damals regelmäßig zum Skifahren und Wandern am Pröller, Möglichkeit zu Übernachtung bot nur ein ehemaliger Schweinestall im Gut Klinglbach.
    Die Walhallerer aus Regensburg übernehmen die Hütte
    Die Mitglieder der neu gegründeten Ski-Abteilung der TG Walhalla wollten schließlich die damals noch langen Anreisen auf den noch nicht ausgebauten Straßen vermeiden und suchten dringend nach einer eigenen Unterkunft vor Ort am Pröller. So entschloss sich der Verein, die zum Verkauf stehende Hirschvogel-Hütte zu erwerben. Für 7.500 Deutsche Mark (DM) wurde die Hütte samt Inventar dann im Dezember des Jahres 1954 gekauft. Erster von der Generalversammlung gewählter Hüttenwart der TGW war Hans Platzer.

    Die TGW hatte aber für den Kauf der Ski-Hütte nicht ausreichend flüssige Finanzmittel. Bei einer Bank wollte man sich aber nicht verschulden, also versuchten der Verein das notwendige Geld bei den eigenen Mitgliedern zu beschaffen, die in den Nachkriegsjahren fast alle selbst finanzielle Sorgen hatten. Der Kaufpreis wurde schließlich aufgebracht durch den Verkauf von „Hütten-Anteilscheinen“ in einem Wert zwischen 20 und 100 DM. Als Gegenleistung für die Anteilscheine konnten die Mitglieder („Sponsoren“) die Hütte dann nutzen und ihr Darlehen quasi "abwohnen". Die Hischvogel-Hütte hatte fortan den Namen „Walhalla-Ski-Hütte“.

    Die Sparsamkeit der noch amtierenden Kriegsgeneration im Vereinsvorstand und das Fehlen weiterer finanzieller Mittel verhinderte erst einmal den Zukauf des an die Hütte angrenzenden Grundstücks, was aber wichtig war, um sich Wege- und Wasserrechte zu sichern. Das Grundstück war zwar von der Eigentümerin, einer Bäuerin in der Hüttennachbarschaft, zu einem aus heutiger Sicht günstigen Preis angeboten worden; von dem Erlös hätte sie eine Kuh gekauft. Die Regensburger TG Walhalla hatte aber nach dem Hüttenkauf keine weiteren Geldmittel und so blieb es beim Erbpachtrecht für das Hüttengrundstück.
    Karge Ausstattung und einfachste Bedingungen
    Im großen Schlafraum der Walhalla-Ski-Hütte im Dachgeschoß gab es Etagenbetten und nur Wolldecken (Restbestände vom Militär). In einem kleinen Kanonenofen wurde in der kalten Jahreszeit Holz verheizt (Kohlen waren zu teuer). Die in den oberen Etagen aufwachenden Gäste stießen schon mal mit dem Kopf in die Deckenverkleidung, wenn sie sich aufrichten wollten. Elektrische Leitungen hatte man in der Anfangszeit ebenfalls noch nicht in der Hütte. Petroleumlampen waren die Lichtquellen. Taschenlampen mitzuführen, war Pflicht. In einer kleinen Küche wurde auf einem alten Küchenherd gekocht. Im Aufenthaltsraum stand ein Kanonenofen, der auch als Trockner für die nassen Kleider diente. Anoraks, Skihosen, Kniestrümpfe, Socken und Woll-Pullis und die übrige Sportkleidung waren damals noch nicht wasserabweisend und auch nicht „schnell trocknend“. Man kann sich denken, welch gewöhnungsbedürftiger Duft dann im Aufenthaltsraum schwebte.
    Wasser zum Kochen und Waschen gab es im Sommer und Herbst aus dem hölzernen Brunnentrog. Im Winter musste man den Schnee schmelzen. Die Suche nach sauberem Schnee war dabei nicht immer einfach. Für das „größere Geschäft“ gab es abseits der Hütte ein Toiletten-Häusl. Im Winter, bei den niedrigen Temperaturen, hielt man sich im „Häusl“ zwangsläufig nicht sehr lange auf. Nächstens war der Gang zum "Häusl" im Dunkeln unheimlich und bei den weiblichen Hüttengästen meist nicht alleine.

    In den 1950er-Jahren waren die meisten Vereinssportler, im Vergleich zu heute, mit viel weniger Komfort zufrieden und sie nahmen manche Mühen auf sich. Ein nicht geteerter, mit dem Auto nicht befahrbarer Forstweg, den auch die Bauern, Waldarbeiter und die Pröllerbesucher bis Ende der 1970er Jahre nutzten, führte von Klinglbach über die Ahornwies, die Hinterwies zum Pröller-Nordhang. Früher mussten also Verpflegung, Getränke, Kleidung, Ski u.a.m. von Klinglbach oder über den „Kirchenweg“ von Sankt Englmar im Rucksack, in Taschen oder auf einem Schlitten zur Hütte gebracht werden. Wenn man viel Glück hatte, traf man beim Rose-Wirt in Klinglbach einen Pröller-Bauern, der schon einen Traktor oder Unimog hatte, und freundlicherweise Gäste und Gepäck mitnahm.
    Andernfalls war der Aufstieg von etwa 45 Minuten in Angriff zu nehmen, je nach Beschaffenheit des Waldweges und Konstitution des Wanderers oder Skifahrers auch etwas länger. Man beschränkte sich deshalb von vorneherein auf das Notwendigste. Eier, Milch, Brot, später auch Bier und Limonaden („Kracherl“) konnte man bald bei den Bauern (aber nicht bei jedem) oder bei der „Maria" (Maria Wittmann, heute Gasthof Hinterwies) einkaufen.

    Schwammerl gab es im Sommer genug, Touristen nur wenige. Heute ist es fast umgekehrt. Im gesamten Bayerischen Wald, der damals eine sehr arme Gegend war, konnte man noch einen billigen, ruhigen und erholsamen Urlaub verbringen. Die einsetzenden Tourismusströme aus dem Norden Deutschlands und den nahen bayerischen Klein- und Großstädten brachten neben den positiven auch eine Menge negativer Auswirkungen für den Fremdenverkehr im Pröllergebiet, was sich auch in den Preisen niederschlug.
    Instandhaltung stets notwendig
    Mit dem Besitz eines Feriendomizils für die Mitglieder der Turngemeinde Walhalla und ihre Freunde, Bekannten, Verwandten und Kollegen hatte der Verein nicht immer nur Freude. Die „Hütt’n“ musste natürlich ständig in Schuss gehalten werden und deshalb waren fast jedes Jahr Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen erforderlich. Als eine der ersten Neubauten gab es die betonierte Terrasse mit einem Kellerunterbau für einen Öltank, deren Errichtung der damalige Hüttenwart Willi Zapf sen. im Jahre 1961 einleitete.
    Wasserversorgung immer eine Herausforderung
    Die Versorgung mit Trink- und Nutzwasser war für die Bauerhöfe auf dem Pröller und die Privathütten schon immer ein Problem. Wasserquellen oder Brunnen versiegten oder verschwanden in den Sommermonaten im Waldboden. Unter der Leitung von Hüttenwart Andreas („Anderl“) Hiermann wurde, nach Absprache mit den Wasserrechtlern vom Pröller, in ca. 300 Meter Entfernung von der Hütte, in der Ski-Abfahrt eine Quelle neu gefasst und eine Wasserrohrleitung zur Hütte gelegt.
    Zu dem notwendigen Arbeitsdienst mit Pickel, Schaufel und Spaten kamen im Jahre 1972 aus fast allen Abteilungen der TG Walhalla Helferinnen und Helfer, die den Kampf mit dem felsigen Gelände aufnahmen. Eine brutale Schinderei, eine „Sauarbeit“! Im Wald hallten die Flüche der Tiefbauarbeiter der TGW, wenn einer bei den Grabungsarbeiten wieder auf ein Steinchen schlug, das sich dann aber als ein größerer Felsen „entfaltete“. Dieser Wasserleitungsgraben wurde damals ohne maschinelle Hilfe ausgehoben und wieder verfüllt.
    Grundstückskauf schließlich gelungen
    Um mehr Rechte und Möglichkeiten zu haben, wollte die TGW Eigentum am Grundstück haben. Mit dem Kauf der Hütte hatte der Verein bislang nur einen schmalen Waldstreifen Grund rund um die Hütte. Nach langen und teilweise schwierigen Verhandlungen wurde am 14.09.1973 der Kaufvertrag für das Grundstück, mit Wasser-, Wege- und Zufahrtsrecht, vom TGW-Vorstand Rudolf Gründl sen. und vom Kassier Heinrich Steger unterzeichnet. Das Grundstück umfasste 871 Quadratmeter und kostete 9.581,00 DM. Die eine Kuh hätte vor Jahren viel weniger gekostet!
    Die Sportgemeinschaft Walhalla besitzt seitdem auf dem Pröller mit der Hausnummer „Ahornwies 6“ eine Ski-Hütte und ein dazugehöriges Grundstück von insgesamt 969 Quadratmeter.
    Erste Seniorenfahrt zur Hütte im Jahr 1978
    Von 1975 bis 1979 hatte Hubert Bauer das Amt des Hüttenwartes inne. In seiner Amtszeit bekam die Walhalla-Ski-Hütte einen neuen Außenanstrich, Maler- und Tapeziererarbeiten u.a.m. wurden erledigt und eine neue Sitzgruppe wurde im Freien aufgestellt. Im Jahre des 75.Vereinsjubiläums der Turngemeinde Walhalla wurde am 17.09.1978 die erste Seniorenfahrt des Vereins zur Walhalla-Hütte durchgeführt.
    Ausbau der Hütte initiiert von Robert Stock
    Robert Stock war der Nachfolger von Hubert Bauer als Hüttenwart im Jahre 1979. Im selben Jahr wurde das Dach der Hütte erneuert. Die Walhalla-Hütte wurde immer mehr frequentiert. Erhebliche Verschleißerscheinungen an und in der Hütte waren nicht mehr zu übersehen. Die Beseitigung der Schäden war zwingend erforderlich. Freiwillige Arbeiter (überwiegend Vereinsmitglieder) erneuerten dann 1980 den Fußboden im Aufenthaltsraum, im Eingangsbereich und in der alten kleinen Küche. Auch Stützbalken an der Südseite der Hütte wurden angebracht. 1981 bis 1983 wurde der Treppenaufgang zu den Schlafräumen, der kleine Schlafraum, die Küche und der Eingangsbereich renoviert. Die beiden großen Tische im Aufenthaltsraum bekamen neue Tischplatten.

    Wassernotstand herrschte mal wieder im Jahre 1984 auf dem Pröller. Eine neue Quelle musste deshalb gesucht und gefasst werden. Man hatte auch schon geplant, eine Wasserleitung in die Walhalla-Hütte zu verlegen. 1985 wurden Tische und Bänke vor der Hütte erneuert.

    Im Jahre 1985 entschied sich Hüttenwart Robert Stock mit seinem Team, Pläne für einen Umbau der Ski-Hütte der Vorstandschaft der TG Walhalla vorzulegen. Nach Prüfung der finanziellen Lage und nach Zustimmung des Vereins nahm man die größte Baumaßnahme an der Ski-Hütte seit 1949 in Angriff. Einige Probleme bereiteten zuerst die bürokratischen Erfordernisse, von der Genehmigung des Planes durch die Behörden bis zu den Unterschriften der benachbarten Bauern und Grundstückseigentümer.
    Nachdem Robert Stock dank seines Verhandlungsgeschicks schließlich alle erforderlichen Genehmigungen in Händen hatte, ging es 1987 auf der „Großbaustelle Walhalla-Hütte“ in den schneefreien Monaten ordentlich zur Sache. Alle Abteilungen des Vereins hatten ihre Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter zum Hüttenbau abgestellt.
    So wurde in den Jahren 1987 und 1988 die vorhandene Terrasse überbaut und in den darauf erstellten Anbau dann 2 Duschen, 2 WC und eine neue Küche mit Wasserversorgung eingerichtet. Aus der alten Küche wurde ein Garderobenraum bzw. Zugang zu den sanitären Einrichtungen. Den Ölofen im Aufenthaltsraum schloss man an einer Steigleitung aus dem Tanklager unter der Terrasse im Keller an. Der Aufenthaltsraum bekam neue Fenster, die Außenwände eine Isolierung. An den Innenwänden wurden Holzspanplatten angebracht. Der Eingangsbereich konnte durch das Aufbringen von Schweißbahnen und dem nachfolgenden Verfliesen mit Granitplatten dauerhaft saniert werden. Durch die bessere Wärmedämmung sparte man beim Ölverbrauch gleich 600 Liter. Bis auf die Dachstuhlverlängerung für den Terrassenüberbau wurden fast alle Arbeiten durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder in 2.217 freiwilligen Arbeitsstunden erledigt. Dies war eine riesige Leistung der freiwilligen Arbeiterinnen und Arbeiter, die ja zu ihrer Arbeit an der Ski-Hütte auch noch in den Bayerischen Wald selbst fahren mussten.

    Auch in den folgenden Jahren waren auf der Hütte keine längeren Arbeitspausen. Von 1990 bis 1993 wurden der Bodenbelag im Schlafraum erneuert, neue Matratzen und ein neuer Ölofen angeschafft, der Kamin erneuert, der Stromanschluss in die Erde verlegt und eine neue Stromsteigleitung installiert.
    40-jähriges Jubiläum der Walhalla-Hütte
    Das 40-jährige Jubiläum der Walhalla-Hütte und der Ski-Abteilung der TG Walhalla wurde am 16. und 17. Juli 1994 mit einem zweitägigen Fest auf dem Pröller mit einer Seniorenfahrt und einer Waldlermesse gefeiert.

    Die Vereinshütte wurde nach den Umbaumaßnahmen noch mehr besucht. Hüttenwart Stock musste aber feststellen, dass es einige Hüttengäste mit der Sauberkeit in und um die Hütte nicht so genau nahmen, so dass immer wieder Schäden an der Hütte und dem Inventar entstanden.

    1996 stellte sich Hüttenwart Robert Stock nicht mehr zur Wahl. Er und seine Ehefrau Rita waren in ihrer 17-jährigen Tätigkeit als Hüttenwartspaar, mit einem bewährten Helferteam (u.a. Willi Binder, Hans Sattler, Dieter Wiesinger, Adolf Frimberger, Helmut Lex) entscheidend für den Erhalt und Fortbestand der Walhalla-Skihütte verantwortlich und hatten daraus im Laufe der Zeit ein „Goldstück“ (wie es der damalige TGW-Vorstand Herbert Kain nannte) gemacht, das es zu hegen galt und gilt.
    Neuer Hüttenwart im Jahr der Fusion zur SG Walhalla
    Als Nachfolger von Robert Stock übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe des Hüttenwartes dann Wilhelm Zapf jun., dessen Vater schon Hüttenwart war. Ihm zur Seite stand seine Frau Juliane.
    Am 29.März 1996 war die Verschmelzung („Fusionierung“) der beiden Traditionsvereine Spielvereinigung Walhalla und Turngemeinde Walhalla zur Sportgemeinschaft Walhalla vollzogen.
    1996 gab es ca. 500 Übernachtungen auf der Hütte. Seit Mai 1997 ist in der Hütte auch ein Telefon installiert. Im Jahre 1998 wurde das Hüttendach repariert.
    Von den 52 Wochenendterminen für die Hütte waren im Jahre 2001 an die Abteilungen des neuen SGW siebzehn vergeben. Je an einem Wochenende war die Seniorenfahrt und eine Vereinsausschusssitzung, an zwei Wochenenden war „Arbeitsdienst“ angesagt. Die Hütte war also an den Wochenenden immer belegt.
    Im Jahre 2002 konnten die Besucher am Pröller feststellen, dass die Walhalla-Hütte schon von der Straße bzw. dem Parkplatz (Ahornwies) aus zu sehen war. Grund hierfür war der Kahlschlag für eine Verbindungsstraße zur Baustelle für einen Abwasserkanal nahe der Hütte in der „Hasenabfahrt“. Durch die Schäden des Winters (Dachraumentlüftung, Schneefang und Dachrinne abgerissen, Wasserzisterne undicht) waren dringend wieder Arbeiten an der Hütte notwendig. Zudem gab es laufend „Verschönerungsarbeiten“.
    Mitte Oktober 2002 wurde ein neuer Ölofen im Aufenthaltsraum aufgestellt, der das Öl automatisch zünden konnte und eventuelle Fehlbedienungen verhindern sollte. An den Pfingsttagen des Jahres 2004 gab es wieder einen größeren Arbeitsdienst.
    Feier zum 50-jährigen Hüttenjubiläum
    Das 50-jährige Jubiläum der Ski-Hütte wurde 04.09.2004 gefeiert mit einer Seniorenfahrt und rund 150 Gästen, davon 103 Senioren, gefeiert.
    Für dieses Jubiläum wurde die Hütte innen und außen gestrichen. Um die Hütte wurden die Bäume ausgeschnitten, um eventuelle Beschädigungen an der Telefonleitung zu vermeiden. Auch der Zugangsweg zur Hütte wurde aufgeschottert. Im Jahre 2005 erfolgte die Erneuerung der Kellerschächte.
    Vom 04. bis 06.06.2006 gab es weitere Bauarbeiten und zwar wurde die Zisterne wieder mal abgedichtet, das Hauswasserwerk gereinigt, die Dachrinne neu justiert und befestigt sowie das Vordach mit einem Leimbinderbalken neu abgestützt.
    Weitere Arbeiten waren vom 16. bis 19. Mai 2007 fällig: Die Außengeländer wurden erneuert und gestrichen, das Dach komplett gereinigt, die Zisterne ausgepumpt und gereinigt, Weg und Vorplatz geschottert.
    Neuer Hüttenwart ab 2008
    Bei der Delegiertenversammlung 2008 stellte sich der langjährige Hüttenwart Willi Zapf nicht mehr zur Wahl. Willi und Juliane Zapf hatten als Nachfolger von Robert und Rita Stock bemerkenswerte Arbeit geleistet und dafür viel Wertschätzung verdient. Die Versammlung wählte am 05.04.2008 Jürgen Haselbeck zum neuen Hüttenwart.

    Jürgen Haselbeck, seine Frau Michaela und ihre Kinder Christine und Michael erlebten eine geglückte „Feuertaufe“ als Hüttenwartsfamilie bei der Seniorenfahrt am 06.09.2008.

    Unter der neuen Hüttenführung erfolgten natürlich wieder eine Menge baulicher Tätigkeiten in und um die Walhalla-Hütte; hier einige Beispiele: Renovierung der Küche (neue Arbeitsplatte, neue Spüle, neuer Untertischspeicher), Ausbesserung der Zisterne und der Außenanlagen, Betonierung der Schwelle der Eingangstüre, Anschaffung eines neuen Sofas, Einbau eines neuen Stützpfostens für den Balkon, Errichtung eines Gehäuses für die Abfalltonne, Erstellung einer neuen Sitzgruppe u.a.m.

    Das Quellen- bzw. Wasserproblem bereitete auch Jürgen Haselbeck so manch schlaflose Nacht. Nach aufwendigen aber dann erfolgreichen Tiefbauarbeiten im Jahre 2009 - mit unvorhergesehenen negativen Überraschungen für die Walhallerer - auf der nahegelegenen „Hasenabfahrt“, gab es wieder Wasser in der Ski-Hütte.

    Am 26. Mai 2010 kamen folgende neue Dinge auf der Hütte: Kühlschrank, Fenster im Obergeschoss, Kellerfenster, Zisternenring, Grill.
    Eigene Wasserquelle
    Hat sich Jürgen Haselbeck mal etwas vorgenommen, dann führt er das auch durch. Eine Quelle auf dem Grundstück der SGW-Hütte wollte Jürgen Haselbeck finden. Diesen Traum, den auch seine Vorgänger schon hatten, wollte er unbedingt verwirklichen. Die Quelle wurde tatsächlich gefunden und vom 21. bis 23.10.2010 konnte - nach den notwendigen und auch umfangreichen Vorarbeiten - eine „Walhalla-Quelle“ gefasst und gebaut werden. Für diese Quelle musste 4 Meter tief gegraben werden. Dazu waren natürlich ein Bagger und viel stundenlange Handarbeit notwendig. Es musste ein Betonring gesetzt, eine Toneinfassung eingebracht, eine Kiesauffüllung und eine Tonabdeckung erfolgen. Außerdem musste eine Rohrleitung von rd. 30 Metern zur Hütte verlegt und eine Verbindung zur alten Hauszisterne hergestellt werden. Dann waren noch die Säuberung und das Auffüllen der großen Grube erforderlich. Jürgen Haselbeck und seinen Helfern hat diese Baumaßnahme viel Kraft und Nerven gekostet. Am Ende waren aber alle mit dem Ergebnis ihrer Arbeit sehr zufrieden.
    Es ist Jürgen Haselbecks Verdienst, dass die SG Walhalla auf ihrem Grundstück bei der Walhalla-Hütte seit 23.Oktober 2010, 14:30 Uhr eine eigene Quelle hat, die hoffentlich nie versiegen wird.
    Spaßzentrum Walhalla-Hütte
    Die Walhalla-Ski-Hütte war natürlich nicht nur eine Unterkunft für Wanderer und Skifahrer oder eine Dauerarbeitsstelle für freiwillige Helfer. Fast alle Besucher der Hütte hatten auch ihren Spaß bei ihrem Aufenthalt am Pröller. Bei Hüttenabenden o.ä. wurde meistens kräftig gefeiert, manchmal rund um die Uhr (weil an Schlaf nicht zu denken war). Jeder Hüttengast (seit 1954 über 40.000 Besucher) hat eigene Erinnerungen an seine „Hütt‘nzeit“. Über diese Erinnerungen könnte man Bücher schreiben. Einige Vorkommnisse sollte man trotzdem aber besser nicht veröffentlichen. Manche Geschichte steht auch, zum Teil in Gedichtform und mit netten Zeichnungen versehen, in den Gästebüchern, die auf der Hütte sind.

    Mittlerweile besuchen bereits die Nachkommen der Mitglieder, die selbst als kleine Kinder auf der Hütte zu Gast waren, die Walhalla-Hütte.
    Neuer Hüttenwart übernimmt im Sommer 2021
    Viel Energie und Zeit hat unser Hüttenwart Jürgen mit seiner Frau Michaela seit 2008 in den Erhalt und die Verschönerung der Hütte gesteckt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
    Im Sommer 2021 kann er deshalb den Hüttenschlüssel getrost an seinen Nachfolger Markus Thiere übergeben, der gemeinsam mit seiner Familie die Hütte bestens weiter führt.
    Schlussbemerkung
    Mit dem Erwerb der Hirschvogel-Hütte wurde in den 1950er Jahren ein Domizil für mehrere Generationen des Vereins geschaffen. Dieses Domizil sollte deshalb auch in Zukunft - wie die Walhalla-Turnhalle oder andere Sportanlagen der SG Walhalla - als ein Stück Vereinsbesitz genutzt, aber auch pfleglich behandelt und erhalten werden, so dass weiterhin alle Gäste in der Hütte eine „g‘müatliche“ Zeit verbringen können.

    Vielen Dank an dieser Stelle an unser verstorbenes Vorstandsmitglied Fritz Binder, der die Chronik der Hütte bis zum Jahr 2011 zusammengestellt hat.
    SG Walhalla e.V.
    Am Holzhof 1
    93059 Regensburg

    Tel.: 0941 8701356

    mail@sg-walhalla.de
    SGW Vereinsh�tte
    Ahornwies 6
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